Viele Patientinnen und Patienten beschäftigen sich lange mit dem Thema Nasenoperation, bevor sie sich zu einem Eingriff entschließen. Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Nasenkorrektur (Rhinoplastik) bei Dr. Viktor Jurk in München.

Dr. Jurk ist
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und
Facharzt für plastische und Ästhetische Chirurgie.

Diese Doppelqualifikation erlaubt es ihm, bei jeder Nasenoperation sowohl die Funktion (Atmung, Nasenscheidewand, Nebenhöhlen) als auch die Ästhetik (Form, Proportionen, Profil) gleichzeitig zu beurteilen und zu korrigieren.

Wenn Sie Antworten lieber in Videoform erhalten, finden Sie zu vielen dieser Themen kurze Erklärvideos auf dem YouTube-Kanal von Dr. Jurk.

Wichtige Punkte dazu:

Ja. Ein besonderer Schwerpunkt von Dr. Jurk sind Korrekturen voroperierter Nasen (Revisionen). Gerade hier ist seine Doppelqualifikation als

  • Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und
  • Facharzt für plastische und Ästhetische Chirurgie

von großem Vorteil, weil bei Revisionseingriffen häufig sowohl funktionelle Probleme (z. B. eingeschränkte Nasenatmung) als auch ästhetische Auffälligkeiten gleichzeitig behandelt werden müssen.

Revisionseingriffe sind komplexer als Erstoperationen und erfordern eine sehr genaue Analyse der vorhandenen Strukturen. In einem persönlichen Beratungstermin erklärt Ihnen Dr. Jurk, welches Ergebnis in Ihrem individuellen Fall realistischerweise erreicht werden kann.

Der eigentliche operative Eingriff dauert in der Regel ca. 1,5 bis 2,5 Stunden. In den meisten Fällen erfolgt die Nasen-OP in Vollnarkose.

Je nach Befund kann der Eingriff ambulant oder mit einem kurzen stationären Aufenthalt (bis zu 4 Tagen) durchgeführt werden. Der operative Zugang erfolgt in der Regel über Schnitte im Inneren der Nase, sodass von außen meist keine sichtbaren Narben entstehen.

Nach dem Abtragen bzw. Formen von knöchernen und knorpeligen Strukturen wird für etwa 7 Tage ein Nasengips getragen. Danach folgt meist noch für weitere 7 Tage eine Pflasterfixierung.

In der Regel sind Patientinnen und Patienten nach etwa 2 Wochen wieder gesellschafts- und arbeitsfähig, sofern keine starke körperliche Belastung im Beruf besteht.

Eine gute Vorbereitung unterstützt einen möglichst reibungslosen Heilungsverlauf. Konkrete individuelle Anweisungen erhalten Sie von Dr. Jurk und dem Anästhesieteam – folgende Punkte dienen als Orientierung:

Bis zu 6 Wochen vor der OP

Möglichst nicht mehr rauchen, um die Durchblutung und Wundheilung zu verbessern.

Bis zu 2 Tage vor der OP

Kein Alkohol, um das Narkoserisiko und das Risiko für Nachblutungen zu reduzieren.

Am OP-Tag

Entfernen Sie sämtlichen Schmuck und Piercings und lassen Sie Wertgegenstände idealerweise zu Hause. Ab 4 Stunden vor der Vollnarkose: nichts essen, trinken oder rauchen – auch kein Kaugummi. In der Regel sollten Sie sich 1,5 bis 2 Stunden vor der Operation in der Klinik anmelden. Die genaue Uhrzeit wird Ihnen vorab mitgeteilt.

Wichtiger Hinweis

Diese allgemeinen Hinweise ersetzen keine persönliche Beratung. Die genaue Vorbereitung auf Ihre Nasenoperation bespricht Dr. Jurk individuell mit Ihnen. Halten Sie sich immer an die Anweisungen, die Sie direkt von ihm bzw. der Klinik erhalten.

Nach der Nasenkorrektur bleiben Sie zunächst zur Überwachung und Betreuung in der Klinik. In vielen Fällen handelt es sich um einen Aufenthalt von einem Tag, in Einzelfällen kann ein längerer stationärer Aufenthalt sinnvoll sein.

Bringen Sie für den Klinikaufenthalt mit:

übliche Hygieneartikel Handtücher bequeme Kleidung feste Hausschuhe ggf. Bademantel

Am Tag nach der OP werden Sie visitiert. Wenn alles in Ordnung ist, können Sie anschließend nach Hause abgeholt werden. Der nächste Kontrolltermin findet häufig 2 bis 4 Tage nach der OP statt, genaue Zeiten werden Ihnen vorab mitgeteilt.

Eine maßvolle Kühlung hilft, Schwellungen zu reduzieren. Wichtig dabei:

Kühlmittel nur an die Wangen, nicht direkt auf den Gips bzw. die Schiene legen. Keine zu kalten Kompressen verwenden, um Hautirritationen zu vermeiden. Kühlung in den ersten Tagen nach der OP in regelmäßigen, kurzen Intervallen durchführen.

In den ersten zwei Wochen nach der Nasen-OP gilt:

Leichte Bewegung (z. B. kurze Spaziergänge) ist erwünscht, aber keine körperliche Anstrengung. Schlafen mit erhöhtem Oberkörper (ca. 45°), um die Schwellung zu reduzieren. Kühlung der Wangen in den ersten 5 Tagen (nicht auf der Schiene). Ggf. Antithrombosestrümpfe tragen – entsprechend der Empfehlung von Dr. Jurk bzw. dem Anästhesisten.

Vermeiden Sie in dieser Zeit:

Aspirin und andere blutverdünnende Medikamente (sofern nicht ärztlich verordnet) Alkohol bestimmte Vitaminpräparate (z. B. hochdosiertes Vitamin C & E) Knoblauchpräparate, Ginseng, Ginkgo

In den ersten 3 Monaten nach der Nasen-OP ist die Nase noch empfindlich, daher gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen:

Nasenpflege

  • Die von Dr. Jurk verordnete Augen-Nasen-Salbe mehrmals täglich (z. B. 4–5 Mal) anwenden. Keine schleimhautabschwellenden Nasensprays ohne ausdrückliche ärztliche Empfehlung verwenden.
  • Nach Entfernen der Gipsschiene: Eine von Dr. Jurk angeleitete Kompression der Nase tagsüber so oft wie möglich durchführen.
  • Die Nasengipsschiene bzw. eine leichtere Schiene nachts je nach Empfehlung weitere ca. 3 Wochen tragen.
  • Keine „Clear-up Strips“ oder ähnliche Produkte verwenden.

Alltag & Schutz

  • Nicht schnäuzen, sondern die Nase vorsichtig abtupfen.
  • Beim Niesen den Mund öffnen und durch den Mund niesen.
  • Keine Brille tragen, solange die Nasenpyramide noch nicht ausreichend stabil ist (Alternative z. B. Stirnfixierung der Brille nach Rücksprache).
  • Kein Kontaktsport und keine Situationen, in denen die Nase leicht gestoßen werden könnte.

Sonnenschutz

  • Direkte Sonneneinstrahlung auf die Nase und eventuelle Narbenbereiche für etwa 1 Jahr meiden.
  • Draußen konsequent Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF > 50) verwenden, um Pigmentstörungen vorzubeugen.

In den ersten 6 Wochen nach der Nasenkorrektur sollte jegliche Belastung, die den Blutdruck stark ansteigen lässt oder die Nase mechanisch gefährdet, vermieden werden:

  • Kein intensiver Sport
  • Kein Schwimmen, keine Sauna, keine heißen Bäder

Leichtes, kontrolliertes Training ist nach Rücksprache frühestens nach etwa 4–6 Wochen möglich. Kontaktsportarten oder Sportarten mit Risiko für Nasenverletzungen (z. B. Ballsportarten, Kampfsport) sollten deutlich länger pausiert werden, da der Gesamtheilungsprozess bis zu einem Jahr dauern kann.

Bei der ästhetischen Nasenkorrektur sind nach vollständiger Abheilung in der Regel keine sichtbaren Narben zu erkennen, da die Schnitte überwiegend im Inneren der Nase gesetzt werden.

In bestimmten Fällen (z. B. bei Korrekturen an den Nasenflügeln oder bei speziellen Techniken) können kleine äußere Narben entstehen. Diese fallen im Alltag jedoch meist wenig auf.
Ob in Ihrem individuellen Fall mit äußeren Narben zu rechnen ist, bespricht Dr. Jurk ausführlich im persönlichen Beratungsgespräch.

Wie bei allen Narben gilt: direkte Sonne für etwa 12 Monate vermeiden und einen hohen Sonnenschutz (LSF > 50) verwenden, um Pigmentstörungen vorzubeugen.

Die Nase verändert sich nach der OP noch über einen längeren Zeitraum:

  • In den ersten Wochen ist die Nase noch deutlich geschwollen.
  • Der ästhetische Zwischenzustand ist oft nach 4–6 Wochen sichtbar.
  • Die Feinabheilung und das endgültige Ergebnis können jedoch bis zu 12 Monate dauern.

In dieser Zeit ist es wichtig, jegliche äußere Belastung der Nase zu vermeiden, da die Strukturen noch formbar sind. Ein unfreiwilliger „Rückfall“ in die Ausgangssituation vor der OP ist jedoch nicht zu erwarten, solange es nicht zu starken mechanischen Einwirkungen kommt.
Abgetragenes Gewebe wächst nicht wieder nach – eine identische Form wie vor der Operation bildet sich daher nicht spontan erneut.

In den meisten Fällen sind Patientinnen und Patienten nach ca. 2 Wochen wieder gesellschafts- und arbeitsfähig:

  • Bei Bürotätigkeiten oder leichter körperlicher Arbeit ist eine Rückkehr nach etwa 14 Tagen meist möglich.
  • Bei starker körperlicher Belastung, Arbeit mit Staub, Schmutz oder Verletzungsrisiko kann ein längerer Ausfall sinnvoll sein. Dies bezieht Dr. Jurk in seine individuelle Empfehlung mit ein.

Immer wieder wird eine „Nasenkorrektur ohne OP“ durch Unterspritzung mit Hyaluron beworben. Dabei werden Unebenheiten der Nase durch Auffüllen bestimmter Bereiche kaschiert.

  • Hyaluron wird vom Körper mit der Zeit abgebaut, das Ergebnis ist daher nur vorübergehend.
  • Für ein dauerhaftes Ergebnis wären regelmäßige Nachbehandlungen nötig – das bedeutet wiederkehrende Kosten.
  • Es können nur Bereiche aufgefüllt, nicht aber Gewebe abgetragen, umgeformt oder gestrafft werden.
  • Funktionelle Probleme (z. B. behinderte Nasenatmung) lassen sich durch Unterspritzung nicht beheben – im Gegenteil: das Volumen kann die Atmung sogar weiter beeinträchtigen.

Aus diesen Gründen empfiehlt Dr. Jurk bei relevanten funktionellen oder deutlichen ästhetischen Problemen in der Regel einen chirurgischen Eingriff, da hier Form und Funktion zugleich gezielt und dauerhaft korrigiert werden können.

Eine Unterspritzung kann in Einzelfällen bestimmte Konturen optisch leicht verändern – sie ist aber keine realistische Simulation einer chirurgischen Nasenkorrektur:

  • Das Ergebnis einer operativen Nasenkorrektur basiert auf Abtragung, Formung und Neuaufbau von Knochen- und Knorpelstrukturen.
  • Bei der Unterspritzung wird nur Volumen hinzugefügt – die Formprinzipien sind völlig andere.
  • Ein unbefriedigendes Ergebnis einer Unterspritzung kann Patientinnen und Patienten unter Umständen von einer eigentlich sinnvollen Operation abhalten.

Wenn Sie unsicher sind, wie Ihre Nase nach einer Operation aussehen könnte, bespricht Dr. Jurk im Rahmen der Beratung genau, welche Veränderungen anatomisch möglich und medizinisch sinnvoll sind – aus funktioneller und ästhetischer Sicht.

Hinweis zum Schluss

Alle Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung oder Untersuchung. Jede Nase ist anatomisch und funktionell einzigartig, ebenso die Wünsche der Patientinnen und Patienten.

Die konkrete Planung und Vorbereitung Ihrer Nasenkorrektur erfolgt immer im individuellen Gespräch mit Dr. Jurk. Nur dort können Ihre persönlichen Fragen, Risiken und Möglichkeiten verbindlich besprochen werden.

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